Voreingestelltes WLAN-Passwort muss nicht zur Störerhaftung führen

Das Amtsgericht Hamburg (Urteil vom 09.01.2015, Az: 36a C 40/14) entschied, dass das Werksseitig eingestellte WLAN-kennwort nicht zur Störerhaftung führen muss, sofern dieses entsprechend individuell und sicher eingestellt ist.

Laut Bundesgerichtshof im Mai 2010 hat jeder Router-Besitzer dafür Sorge zu tragen, dass sich der Router jederzeit auf den aktuellen Sicherheitsstand befindet. Ist dies nicht der Fall, kann er bei Rechtsverletzungen über diesen Anschluss in Störerhaftung genommen werden.

Im Klartext: bei einem neuen Router muss das voreingestellte WLAN-Passwort durch einen nur einmal verwendeten und ausreichend sicheren Schlüssel ersetzt werden. Das Amtsgericht Hamburg urteilte nun, dass diese Pflicht nicht besteht, sofern der werkseitige Schlüssel bereits diese Kriterien erfüllt.

Quelle und mehr dazu lesen Sie bitte hier: http://www.onlinekosten.de/news/artikel/60946/0/Urteil-Voreingestelltes-WLAN-Passwort-muss-nicht-zur-Stoererhaftung-fuehren


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