Gratis WLAN in Berlin - angeblich ein Erfolg

Laut Medienberichten "brummt" das in Berlin kostenfrei angebotene WLAN-Netz. Das Hotspot-Netz wird u.a. von Kabel Deutschland realisiert und zur Verfügung gestellt. An 55 Standorten gab es bereits 250.000 Zugriffe innerhalb der ersten 6 Monate - so Kabel Deutschland.

 

Einen Hacken das ganze in meinen Augen allerdings: Pro Nutzer und Tag stehen lediglich 30 Minuten zur kostenlosen Nutzung zum surfen bereit. Das mag für die meisten ausreichend sein, aber für einen ausgibigen Hauptstadt-Besuch mit Stadtrundfahrt reicht es sicherlich nicht aus. Im kommenden Monat sollen 10 weitere Hotspots in Potsdam installiert werden. Kabel Deutschland versucht wohl auf diesem Wege sein Netz unters Volk zu bringen. KD-Kunden können nach Registrierung auch über die 30 Minuten hinaus an einem der Hotspots surfen.

Derweil bietet die Münchener Stadtbibliothek auch bereits an etwa 25 Standorten der Stadtbibliothek kostenlosen Internet Zugang. Hier allerdings ohne Einschränkung. Eines der größten WLAN Netze befindet sich derweil in der Zentralbibliothek Am Gasteig. Realisiert wurde das ganze über das Hotspot-System der Berliner Firma hotsplots GmbH sowie von LANworX IT-Service (Xcode) in Garching bei München. Auch ohne Mitgliedschaft in einer der Bibliotheken können sich Interessierte ein Gratis-Ticket in den Bibliotheken holen. Damit kann man bis zu 3 Stunden surfen - bei Bedarf bekommt man aber ohne Probleme ein weiteres Ticket. Alternativ kann man sich auch - nach kostenloser Registrierung unter www.hotsplots.de - mit seinem eigenen Benutzernamen einloggen und kann surfen ohnen Limit.

Auch an weiteren WiFi-Netzen mit der hotsplots-Lösung kann ich gesamten Münchener Raum gesurft werden. Wenn nicht auch nicht immer kostenlos. Den Tarif bestimmt bei hotsplots der Standortbetreiber. Aber die Tendenz zeigt: An immer mehr öffentlichen WLAN-Netzen ist das Surfen kostenlos. Das stellt natürlich auch eine gewisse Herausforderung an die verfügbare Bandbreite da. In Zusammenarbeit mit M-NET versucht man daher die bestmögliche Lösung für den Kunden zu bieten, damit am Ende nicht die Performance auf der Strecke bleibt. Leider lässt sich nicht immer eine Optimale DSL-Anbindung realisieren, so dass der Endkunde ggf. ein wenig länger auf seine Daten warten muss.

 

Weitere Infos zum Thema:

 
  xing company lanworx

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